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Eine Welt voller Honig

Ihre Fragen – unsere Antworten!

Honig, das natürliche Superfood, um das sich zahlreiche Mythen und Geschichten ranken. Wir räumen mit so manchen hartnäckigen Gerüchten auf, geben Tipps zur Lagerung und Haltbarkeit von Honig und klären die häufigsten Fragen rund um das flüssige Gold.

Grundsätzlich kristallisiert ausnahmslos jeder Honig. Wie schnell Honig jedoch kristallisiert, hängt von seiner Zusammensetzung ab. Honige mit einem größeren Anteil an Fructose (Fruchtzucker) bleiben lange flüssig (z.B. Akazienhonig). Überwiegt der Glucose-Anteil (Traubenzucker), kristallisiert Honig früher (z.B. Rapshonig). Durch das Festwerden beziehungsweise Kristallisieren wird jedoch die Qualität des Honigs in keiner Weise beeinträchtigt.

Kristallisierten Honig kann man wieder verflüssigen, indem man ihn im Wasserbad bei maximal 40 ° Celsius über eine längere Zeit von zwei bis drei Stunden sanft erwärmt. Gelegentliches Umrühren nicht vergessen!

Generell gilt: Honig muss kühl und lichtgeschützt, also in möglichst dunklen Räumen, gelagert werden! Honig ist ein sehr hitzeempfindliches Lebensmittel, bei Temperaturen über 40° Celsius werden seine wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. Deswegen sollte man Honig bei Zimmertemperatur lagern.

Honig soll zudem immer in gut verschließbaren Behältern aufbewahrt werden, da er ansonsten die Feuchtigkeit aus der Luft anzieht und es zur Gärung kommen kann. Damit Honig keine fremden Gerüche (z.B. von Kaffee oder Käse) annimmt, sollte man ihn in aromadichten Gefäßen aufbewahren.

Für Säuglinge ist der Verzehr von Bienenhonig nicht geeignet, da Honig nicht erhitzt wird und daher als Rohkost gilt. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Sporen eines Bakteriums namens Clostridium Botulinum auch in Honig vorhanden sind und es so in sehr seltenen Fällen zu so genanntem Säuglingsbotulismus, also einer Lebensmittelvergiftung, kommen kann. Für Kinder über einem Jahr und Erwachsene sind mögliche Sporen im Honig hingegen völlig ungefährlich.

Honig wird von Bienen hergestellt und gilt daher als tierisches Produkt. Veganer oder Menschen, die auf tierische Produkte verzichten möchten, suchen daher oft nach pflanzlichen Alternativen zu Honig. Von Zuckerrübensirup über Löwenzahnsirup bis hin zu Honigersatzprodukten aus Apfelsaftkonzentrat angereichert mit Blütenpollen gibt es zahlreiche Alternativen, die geschmacklich mehr oder weniger nahe an das Original kommen.

Als vegane Alternative aus dem Hause Honigmayr empfehlen wir unseren Agavensirup (Link setzen), der noch dazu von bester Bio-Qualität ist.

Bio-Honig stammt ausschließlich von zertifizierten Bio-Imkern, die sich zu einer biologischen Wirtschaftsweise verpflichtet haben. Der wesentliche Unterschied zur konventionellen Bienenhaltung liegt in der bienenfreundlichen Haltungspraktik. Die Aufstellplätze für den Bienenstand, die Fütterung und die Beschaffenheit der Betriebsmittel sind streng geregelt. So sind beispielsweise nur Bienenstöcke aus Holz bzw. natürlichen Materialien erlaubt. Die Bekämpfung von Krankheiten ist nur mit bestimmten Wirkstoffen zulässig. Das verwendete Bienenwachs muss absolut sauber und rückstandsfrei sein.

Bio-Imker müssen ihre Arbeitsweise umfassend dokumentieren und unterliegen regelmäßigen strengen Kontrollen durch die Zertifizierungsstellen.

Honig ist eines der am strengsten reglementierten und kontrollierten Lebensmittel überhaupt. In der Honigverordnung der Europäischen Union wird geregelt, dass Honig keine anderen Stoffe, wie beispielsweise Zucker, hinzugefügt oder entnommen werden dürfen. Das wird sowohl bei heimischem Honig als auch bei importiertem Honig strengstens kontrolliert.  Honig ist somit immer ein zu 100% reines Naturprodukt.

Der Mythos, dass Honig mit Zucker gestreckt sei, hält sich hartnäckig. Er stammt möglicherweise daher, dass Bienen während der Wintermonate, wenn keine natürlichen Nahrungsquellen vorliegen, von den Imkern mit Zuckerlösung gefüttert werden. Diese dient jedoch ausschließlich als Nahrung für die Bienen und landet nicht im Honig.

Honig besteht von Natur aus zum Großteil aus Zucker, hauptsächlich aus Fruktose (Fruchtzucker) sowie Glukose (Traubenzucker). Je nach Honigsorte ist der Anteil der Zuckerarten unterschiedlich hoch. Sicher ist jedoch, dass es sich dabei stets um natürlichen Zucker handelt und jeder in der EU erhältliche Honig frei von jeglichen Zuckerzusätzen ist. 

Prinzipiell kann Honig nicht schlecht werden. Der hohe Zuckergehalt im Honig wirkt konservierend indem das honigeigene Wasser gebunden wird. Ohne frei verfügbares Wasser fehlt Mikroorganismen die Lebensgrundlage, um einen Verderb zu bewirken. Richtig gelagert ist Honig somit prinzipiell fast ewig haltbar. Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum soll somit kein Hindernis darstellen, ihn trotzdem noch zu verzehren. Doch aufgepasst: gelangen zu viele Fremdstoffe, wie etwa Brotkrümel oder Butterreste, in den Honig, so können diese verderben oder schimmeln und ihn dadurch ungenießbar machen. Gleiches gilt, wenn Feuchtigkeit in das Honigglas gelangt. Fest verschlossen, lichtgeschützt und trocken gelagert hält er hingegen jahrelang und ohne an Qualität zu verlieren.

Die unterschiedliche Konsistenz der verschiedenen Honigsorten liegt hauptsächlich in der Zusammensetzung begründet. Honig besteht zum Großteil aus Fruktose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker). Je nach Honigsorte ist der Anteil der Zuckerarten unterschiedlich hoch und der Honig somit unterschiedlich flüssig oder fest. Je höher der Glukoseanteil, umso fester ist die Konsistenz. Doch auch der natürliche Wasseranteil im Honig sowie die Lagerungstemperatur wirken sich auf die Festigkeit des Produktes aus. Wird Honig in einer warmen Umgebung gelagert, ist er deutlich flüssiger als bei kühler Lagerung.

Der Grund für die Verwendung von Honigsorten aus aller Welt liegt allein schon an der Tatsache, dass der Honigkonsum in Österreich bedeutend höher ist als die zur Verfügung stehende Menge rein österreichischen Honigs. Österreich hat einen Versorgungsgrad mit inländischem Honig von unter 50%. 2018 wurden hierzulande knapp 11.000 Tonnen Honig verzehrt. Im selben Zeitraum haben heimische ImkerInnen 5.000 Tonnen des so genannten flüssigen Golds produziert, wovon wiederum 2.000 ins Ausland exportiert wurden. Das bedeutet: Die ÖsterreicherInnen konsumieren weitaus mehr Honig, als vorhanden ist. Konkret muss ein jährliches Defizit von etwa 8.000 Tonnen kompensiert werden, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken (Quelle: Statistik Austria).

Daher legt Honigmayr seit Jahren großen Wert darauf, ein funktionierendes internationales Netzwerk an Imkereien zu pflegen und zu erweitern. Bei der strengen Auswahl der Exportgebiete legt Honigmayr sein Augenmerk auf vielfältige Landschaften mit fruchtbarer Vegetation – so wird bester und hochwertigster Honig garantiert. Neben Österreich stammt der Honig von Honigmayr daher auch aus anderen Ländern innerhalb und außerhalb der EU, wie zum Beispiel Mexiko, Spanien, Italien, Moldawien, Rumänien, Chile, Kuba und Argentinien. Länder in wärmeren Regionen haben im Vergleich zu Mitteleuropa den großen Vorteil, dass sie mit großen, unberührten Flächen, einer breiten Vielfalt an nektarliefernden Pflanzen und einer ganzjährigen Honigernte einen sehr großen Überschuss produzieren, der daraufhin in die ganze Welt exportiert wird.

Leider ist die Qualität von Honigprodukten aus dem Ausland, aus unserer Sicht ungerechtfertigterweise, teils in Verruf geraten. Aufgrund unserer jahrzehntelangen Erfahrung wissen wir jedoch mit Sicherheit, dass ImkerInnen in unseren Partnerländern ebenso hochwertigen Honig ernten wie ihre KollegInnen in Österreich bzw. Europa. Mit unserem starken Engagement im Bereich Qualitätssicherung stellen wir sicher, dass für unsere KundInnen nur die qualitativ besten Honige, unabhängig vom Ursprung, verarbeitet werden. Die Honig-Richtlinie der EU dient dazu, die Rahmenbedingungen der Honig-Herstellung einheitlich festzulegen. Die strenge Honigmayr-Qualitätssicherung sorgt zusätzlich dafür, dass alle Richtlinien der EU-Honigverordnung eingehalten werden. Honig ist zudem eines der wenigen Lebensmittel, das einer eigenen EU-Verordnung unterliegt. Anders als zum Beispiel bei Frucht-Aufstrichen muss bei Honig die Herkunft angegeben werden. Somit zählt Honig zu den transparentesten Lebensmitteln auf dem österreichischen Markt. Zu guter Letzt spielt auch der Marktmechanismus in Form von Angebot und Nachfrage eine Rolle: Importhonig ist deshalb manchmal billiger, weil die Importländer, vor allem jene außerhalb der EU, mehr Honig produzieren, als sie für den inländischen Markt benötigen. Damit sind die in der Position, billigere Preise anbieten zu können. Aber neben der hervorragenden Qualität ist es auch die Wahrnehmung einer gewissen sozialen Verantwortung, die uns zum Bezug von Honig außerhalb der EU veranlasst: Allein in Mexico leben derzeit über 40.000 Familien von der so genannten „Apicultura“, zu Deutsch Bienenwirtschaft. In anderen Ländern, wie etwa Guatemala, El Salvador, Chile, Argentinien und Uruguay, verhält es sich ähnlich. Seit über 30 Jahren wird von dort nun schon Honig nach Europa importiert. Man würde also einen ganzen Wirtschaftszweig durch den Stopp bzw. die Einschränkung von Importhonig zerstören, was zur Folge hätte, dass die Armut in diesen Ländern weiter steigt.



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