Tausend Geheimnisse des Honigs sollst du wissen.  (Shakespeare)


        Tipps

        Wussten Sie, ...

  1. wieviel Honig eine Biene im Jahr sammelt?
  2. wieviele Stunden eine Biene benötigt, um 1/2 kg Honig zu sammeln?
  3. wie die Bienen den Weg von den Blumen zurück in ihren Stock finden?
  4. aus wievielen Bienen ein Bienenvolk besteht?
  5. wie lange es dauert bis eine Biene aus ihrem Ei schlüpft?
  6. welche Feinde die Biene hat?
  7. aus welchen Inhaltsstoffen sich Honig zusammensetzt?

        Honig hilft heilen!

          Die Kraft des Honigs!

Hier finden Sie die Tipps!

 Richtige Lagerung von Bienenhonig!

Generell gilt: Kühl und lichtgeschützt lagern!

Honig ist ein sehr hitzeempfindliches Lebensmittel. Bei Temperaturen über 40° Celsius werden seine wertvollen Inhaltsstoffe z.B. Vitamine, Enzyme, Aminosäuren zerstört. Honig soll man bei Zimmertermperatur lagern.

Honig sollte in gut verschließbaren Behältern aufbewahrt werden, da er sonst die Feuchtigkeit aus der Luft anzieht und es zur Gärung kommen kann.

Damit Honig keine fremden Gerüche (z.B. Kaffee, Käse) annimmt, sollte man ihn in aromadichten Gefäßen aufbewahren. 

Honig sollte in dunklen Räumen aufbewahrt werden, da die Inhibine bei dauernder Lichteinwirkung zerstört werden.

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  Warum kristallisiert Honig? Kann man kristallisierten Honig wieder verflüssigen?

Wie schnell Honig kristallisiert hängt von seiner Zusammenseztung ab. Honige mit einem größeren Anteil an Fructose (Fruchtzucker) bleiben lange flüssig. (z.B. Akazienhonig). Überwiegt jedoch der Glucoseanteil (Traubenzucker), kommt es früher zur Kristallisation des Honigs. (z.B. Rapshonig) Durch das Festwerden bzw. Kristallisieren wird jedoch die Qualität des Honigs in keinster Weise beeinträchtigt.

Kristallisierten Honig kann man durch Erwärmen wieder in seinen ursprünglichen Zustand bringen. Im Wasserbad - nicht über 40 ° Celsius erwärmt - bleiben die wertvollen Bestandteile enthalten.

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 Dürfen Säuglinge Honig essen?

Bienenhonig gehört nicht auf den Speiseplan eines Säuglings, da Honig nicht erhitzt wird und daher als Rohkost gilt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Sporen des Clostridium Botulinum auch in Honig vorhanden sind und es so in sehr seltenen Fällen zu Säuglingsbotulismus kommen kann. Baby.jpg

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Wussten Sie, ...

 Wussten Sie, wieviel Honig eine Biene im Jahr sammelt?

Wieviel Honig eine Biene im Jahr sammelt, läßt sich nur theoretisch bestimmen. Dies hängt von Regen, Wind und verschiedener Temperaturen ab, ebenso von der Bodenbeschaffenheit und Ertragsmöglichkeit durch die Flora. Dazu kommt, dass Bienen eine Lebenserwartung von höchstens 1 Jahr haben. Es ist jedoch bekannt, dass ein Bienenvolk ca. 7,5 kg Honig sammelt. Eine Biene würde 15 Monate benötigen um 1 kg Honig aus 3 kg Nektar zu sammeln. Dabei würde sie eine Strecke von 240.000 km zurücklegen.

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 Wussten Sie, wieviele Stunden eine Biene benötigt, um 1/2 kg Honig zu sammeln?

Um 1/2 kg Honig zu sammeln, braucht eine einzelne Biene ungefähr 15.000 Stunden.

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 Wussten Sie, wie die Bienen den Weg von den Blumen zurück zu ihrem Stock finden?

Nachdem die Biene ihren Stock verlässt, prägt sie sich die Umgebung genau ein. Die Sonne und der Erdmagnetismus helfen ihr dabei. Der Stockgeruch und farbige oder anders auffallende Merkmale hefen der Biene zurück in ihr zu Hause zu finden.

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 Wussten Sie, aus wievielen Bienen ein Bienenvolk besteht?

Ein Bienenvolk kann aus bis zu 80.000 Bienen bestehen.

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 Wussten Sie, wie lange es dauert bis eine Biene aus ihrem Ei schlüpft?

Beim Drohn dauert di Entwicklungszeit vom Ei bis zur Biene am längsten, nämlich 24 Tage. Bei der Arbeitsbiene dauert es 21 Tage. Die Königin braucht 15 bis 17 Tage.

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 Wussten Sie, welche Feinde die Biene hat?

Erhebliche Schäden an Bienenvölkern können folgende Tiere anrichten:

Wespen: Sie brauchen zur Brutfütterung Fleischnahrung und fangen deshalb Insekten ab oder dringen in den Bienenstock ein, um dort dort den süßen Honig zu naschen.

Honrissen: Sie fangen Bienen beim Nektar sammeln ab oder dringen in den Bienenstock ein und verursachen dort Unruhe.

Bienenwolf: Dieser gehört zur Gattung der Grabwespen. Er fängt Bienen ab und bringt sie in seine Brutkammer, um seine Larven damit aufzuzüchten.

Spinnen: Sie fangen Bienen in ihren Netzen.

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 Wussten Sie, aus welchen Inhaltsstoffen sich Honig zusammensetzt?

Die Hauptbestandteile des Honigs sind Wasser und Zucker. Jedoch schwanken die Inhaltsstoffe von Honig zu Honig. Bienenhonig ist ein schneller Energielieferant, denn seine Inhaltsstoffe (Fruchtzucker und Traubenzucker) können als Einfachzucker sofort direkt ins Blut aufgenommen werden.

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Zu den Beistoffen gehören die Enzyme, Inhibine, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Proteine, Säuren und Aromastoffe.

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Honig hiflt heilen!

 Wichtige Heilwirkungen von Honig!

  • Honig führt durch seine leicht resorbierbaren Zucker schell neue Energie zu und wirkt allgemein kräftigend.
  • Honig stärkt die Nerven
  • Honig wirkt antibakteriell und entzündungshemmend
  • Honig trägt zur Entgiftung des Organismus bei
  • Honig stärkt das Immunsystem
  • Honig kräftigt das Herz
  • Honig fördert die Verdauung
  • Honig beschleunigt die Wundheilung

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 Geballte Energie der Pollen!

Unter Pollen versteht man Blütenstaub (männliche Sporen von Samenpflanzen), die zur Bestäubung der weiblichen Pflanzenteile dienen. Die Bienen benötigen die Pollen für die Aufzucht ihrer Brut. Sie ist die wichtigste Nährstoffquelle für Bienenlarven.

Pollen ist ein Lieferant von hochwertigen Eiweißstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Pollen enthält auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren. (Arachidon-, Linol- und Linolensäure)

  • Der Organismus wird mit Hilfe von Pollen mit allen wichtigen Vitalstoffen versorgt
  • Pollen stärkt die Nerven
  • Pollen pflegt die Haut
  • Die körperliche und geistige Leistungskraft wird verstärkt.
  • Pollen fördern die Durchblutung
  • Die Verdauung wird angeregt

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Die Kraft des Honigs!

 Heilkraft aus dem Honigtopf 

Viele alte Kulturvölker kannten den großen Wert und die Heilkraft der Bienenprodukte und machten deshalb die Bienen zu ihren Haustieren. Die Ägyper z.B. hielten vor viertausend Jahren die Bienen in Tonröhren, mit denen sie  wanderten, um den Honigertrag zu steigern.

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Die Menschen erfuhren schon früh, dass der Honig einen äußerst günstigen Einfluß auf den Organismus ausübt. Der Honig wurde bei vielen Erkrankungen anderen Heilmitteln vorgezogen.  Er wurde bei Fieber und zur Wundheilung verordnet.

Die Bienen scheiden nach dem Schlüpfen die paarigen Futtersaftdrüsen im Kopf aus. Man nennt es Königinnen-Futtersaft oder Weiselfuttersaft - oder nach der heute geläufigeren Bezeichnung Gelée Royale.

Die Inhaltsstoffe des Gelée Royale sind für den Stoffwechsel im Bereich der Zellen und deren Erneuerung von wesentlicher Bedeutung. Man fand außer den bedeutenden freien Aminosäuren noch Spurenelemente und mehrere ungesättigte Fettsäuren, diese wirken sich hemmend auf die Zellwucherung aus. Gute Erfolge mit dem Gelée Royale ergaben sich auch bei Drüsenstörungen. Da die Neubildung der Zellen gefördert wird, kommt das einer starken Verzögerung des Alterungsprozesses gleich. Gelée Royale hilft auch bei Antriebslosigkeit, Müdigkeit und bei allgemeinem Unwohlsein. Auch Schlaflosigkeit kann man mit dem berühmten Glas warmer Milch mit Honig bekämpfen.

Das etwas Süßes gesund sei, hört man selten. Süß, gesund, heilsam und wertvoll zugleich, das gibt es nur im "Land, wo Milch und Honig fließen". Das älteste natürliche Süßungsmittel, das es bis zum Aufkommen des Rohr- und Rübenzuckers gab, besitze eine ebenso lange Tradition als Heil- und Stärkungsmittel. Biene auf Magerite.jpg

Aus dem Hausgebrauch ist der Honig seit Urzeiten nicht mehr wegzudenken, schon Ärzte der Antike haben von seiner Heilwirkung regen Gebrauch gemacht.

Die Grundlage des Honigs bilden entweder Blütennektar oder Honigtau, eine zuckerartige Auscheidung von Blättern, Knospen, Blatt- oder Schildläusen. Die unterschiedlichsten Sammelplätze bestimmen später die Art des Honigs.

Honig desinfiziert Wunden und läßt sie schneller heilen!

Wissenschaftlich erwiesen sind keimhemmende und keimabtötende Eigenschaften. Die im Honig enthaltenen antibakteriell wirkenden Substanzen sind den körpereigenen Abwehrstoffen behilflich, schädliche Bakterien abzutöten. Die besten Behandlungserfolge bei Abszessen erzielte man mit Honig.

Das Bienenprodukt fördert die Bildung von Glutation im der Wunde, das wiederum die Zellteilung stimuliert und Wunden schneller schließen und abheilen läßt. Nach dem renommierten Moskauer Prof. Dr. Joirisch eignet sich zum Desinfizieren von Hautinfektionen eine Mischung aus einem Eidotter, einem Teelöffel Honig und einem Teelöffel Glyzerin.

Was für Wunden gilt, ist natürlich auch für die Problemhaut richtig. Indem Honig Wasser bindet, zieht er Unreinheiten aus der Haut. Nicht umsonst wird Honig seit Jahrtausenden vielen Körperpflegemitteln beigemischt, zumal der auch Nährstoffe und mit Harz vermischte sekundäre Pflanzenstoffen enthält.

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 Honig Hausapotheke 

Hinweis: Unsere Rezepte der Honig Hausapotheke ersetzen bei länger andauerenden Beschwerden auf keine Fall den Besuch beim Arzt.

gegen Heuschnupfen: 2 - 3 Teelöffel Honig einnehmen

bei Schlafstörungen: Vermischen Sie einen Zitronenmelissentee mit einem Teelöffel Honig oder trinken Sie ein Glas warme Milch mit Honig

bei Darmbeschwerden: Apfelessig mit Honig vermischen

bei Erkältung: 0,25 l Wasser kochen und 2 TL Holunderblüten dazugeben. 10 min ziehen lassen. Abgießen und wenn der Tee etwas abgekühlt ist mit Honig süßen. 2 - 3 Tassen Tee über den Tag verteilt trinken.

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